Angstkraft

von | 30 Nov 2020

Angst ist ein bekannter Begleiter bei Veränderungen. Die Angst vor der Angst lässt uns Situationen meiden. Wie Sie in Ihre Angstkraft kommen und mehr Zufriedenheit erlangen, lesen Sie hier.

Angst ist ein wohlbekannter Begleiter bei Veränderungen

Normalerweise taucht die Angst auf, wenn Gefahr lauert, wir uns bedroht fühlen oder befürchten, etwas Existenzielles zu verlieren. Wir nehmen die Angst im Körper wahr. Unser Herz klopft, wir schlafen schlecht, das Gedankenkarussell dreht sich. Wir fühlen wir uns fahrig, nervös und wie gelähmt.  Dabei ist die Angst oft ein guter Ratgeber, der uns schützt und immer eine emotionale Botschaft vermittelt, die gehört und gesehen werden will. Vor allem weist die Angst auf das Unbekannte, das Nichtwissen, das mysteriöse Geheimnis jenseits unserer Begrenzung hin. Wie Sie in die Kraft der Angst kommen lesen Sie hier.

Die Angst vor der Angst lässt uns unbekannte Situationen meiden

Für viele Menschen ist das Gefühl selbst allerdings bereits bedrohlich – die Angst vor der Angst. Das Vermeiden von Auslösern ist eine Strategie, die häufig verlockend ist. Je mehr wir uns absichern, desto mehr scheint die Gefahr gebannt. Allerdings begrenzen wir uns dabei und das unbekannte Feld hinter dieser Grenze wird größer und damit auch die Angst. In einer nächsten Situation vermeide ich noch schneller das, was mir Angst macht und ich bin immer weniger breit mich auf neue, vielleicht beängstigende Situationen und Menschen, einzulassen. So sind wir im Teufelskreis gefangen, begrenzt in bekannten und vertrauten Denk- und Handlungsmustern. Was wäre, wenn wir das Unbekannte in uns, im Anderen und in der Welt genauso wertschätzen könnten, wie das, was wir schon kennen? Stattdessen wird unsere Lust auf Neues überdeckt von Sicherheits- und Kontrollmechanismen, die wir dann wiederrum kompensieren.

Mehr und mehr lähmt uns diese Angst vor der Angst und verhindert, dass wir ein zufriedenes, erfülltes und kreatives Leben führen. Wir meiden das geheimnisvolle Unbekannte, bleiben innerhalb unserer persönlichen Komfortzone und weichen jeder Art von Veränderung aus. Dabei bleibt manchmal unbemerkt, dass wir uns immer mehr in unserer Freiheit und Selbstermächtigung einschränken, nur die Unzufriedenheit und Leere sind unübersehbar. Der einzige Weg geht über die Angst selbst, denn die Angst enthält einen kritischen und einen positiven Aspekt. Entweder lähmt sie uns oder schenkt uns Kraft.

Wie wir in die Kraft der Angst kommen und ein Mehr an Zufriedenheit leben

Wenn wir diese Kraft erfahren wollen, geht es nicht darum, die Angst zu besiegen, etwas zu überwinden, erst dieses oder jenes zu vollenden, zu bearbeiten oder zu therapieren. Es geht darum, alle Gefühle gleichermaßen zu spüren: willkommen heißen, umarmen, lauschen, in sie atmen, sich mit ihnen bewegen, fließen lassen und mehr und mehr vertrauen, dass mit dem nächsten Einatmen ein neuer Augenblick entsteht und ein neues Gefühl auftaucht.

Wenn wir der Angst bewusst begegnen, sie einladen, uns hineinfallen lassen in dieses Nicht-Wissen, in dieses Magische, Unbekannte und wirklich zuhören, anerkennen und als wertvoll erachten, beginnen sich die Grenzen aufzulösen. Wir öffnen einen weiten Raum der unsere Schöpferkraft weckt. Plötzlich suchen wir die Inspiration, werden kreativ, spüren eine starke innere Verbindung, fragen nach dem Sinn und wachsen über uns hinaus. Diese Kraft zu erwecken bedeutet nach unserer Sehnsucht zu forschen: Was will ich, was ist wichtig, was will ich in die Welt bringen?

Wo ruft dich deine Sehnsucht, welche Träume hast du schon lange begraben und was würdest du ins Leben bringen, gäbe es kein Risiko?

 

Mein Onlinekurs

Das wichtigste Ereignis in meinem Business war in diesem Jahr mein erster Online-Kurs. Der Beta-Kurs richtete sich an Frauen, die sich danach sehnen, stärker mit ihren Gefühlen und Bedürfnissen verbunden zu sein. 30 Frauen hatten sich angemeldet, in einer geschlossenen Facebook-Gruppe erhielten die Frauen Impulse zum Thema emotionale Balance, praktische Übungen und eine wöchentliche Austausch- und Fragerunde. 

Mein Ziel war es, mit dem Kurs Struktur zu entwickeln, Erfahrungen zu sammeln und Sicherheit zu gewinnen. Am Ende waren die Frauen sehr zufrieden und ich bekam unglaublich tolles Feedback. Für mich war der Kurs erfolgreich, auch wenn ich am Ende kein weiteres Coaching-Intensiv-Paket verkaufte. Nun weiß ich dass ich es kann. Im nächsten Jahr werde ich dieses Angebot erneut anbieten. 

Mein wichtigstes Learning: Sei du selbst und fang an. Ohne die Deadline, zu der mich Judith von Sympatexter ermutigt hat, hätte ich den Kurs vermutlich immer noch nicht durchgeführt.

Mein Onlinekurs

Text unter ÜB

Mein Rückblick auf meine Ziele für 2022

Motto, was hat geklappt, was noch nicht

Neue Hüfte

Im Oktober bekam ich eine neue Hüfte. Der Weg bis zum Befund war lang und schmerzhaft. Bereits im März verringerte sich meine Gehstrecke, die ich unter Schmerzen bewältigte. Mein Reha-Arzt war weiter überzeugt, es sei mein Rücken und verschrieb mir Physiotherapie. Mit Krafttraining und Übungen konnte ich so nach einigen Wochen wieder etwa eine Stunde spazieren gehen. Dennoch waren die Schmerzen nicht ganz vorüber und wenige Wochen später konnte ich nur noch 30 Meter gehen.

Mein Orthopäde sah sich endlich die Röntgenbilder meiner Hüfte an und meinte nur “Oh!”. Bekannte Hüftdysplasie mit Arthrose 4 Grades. Nur noch Knochen an Knochen, kein Wunder, dass ich solche Schmerzen hatte.

Das MRT bestätigte den Befund und daran schloss sich ein Vorgespräch mit der Klinik an. Bis zur Operation am 4. Oktober war ich ziemlich eingeschränkt, hockte meist zu Hause und musste Aufträge absagen.

Nun, da ich diesen Jahresrückblick schreibe, kann ich ohne Gehhilfen bereits wieder spazieren gehen und bin schmerz- und weitestgehend beschwerdefrei. Allerdings darf ich viele Bewegungen noch nicht machen, der Heilungsprozess ist noch nicht abgeschlossen. Erst im Januar werde ich langsam wiedereingegliedert. 

Unglaublich, was ein Gewinn an Lebensqualität und das nach 7 Monaten Schmerzen! Die meisten Menschen sagen nach einer Hüft-OP: “Hätte ich gewusst, wie gut es mir nach der OP geht, hätte ich das schon viel eher gemacht.” Ich selbst hätte es gern eher gemacht. Für die nächste Hüfte, die genauso aussieht, werde ich besser planen, sodass ich nicht diese Ausfälle habe. In diesem Jahr hatte ich mehr Umsatzeinbußen als in den Corona-Jahren.

 

Persönliche Krise oder was war herausfordernd

Mit meiner äußeren Immobilität, stellte sich auch mehr und mehr eine persönliche Krise ein. Alte Bindungs- und Beziehungsmuster tauchten auf. Ich stellte mein Leben, meine Beziehung sowie mein Business infrage und war ziemlich verzweifelt. Ich zog mich zurück, ging aus Kontakten raus und fiel in eine Art Ohnmacht und Starre. 

 

Online-Kurs

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Hinter die Kulissen

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Business weiterentwickelt

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Freude mit Enkel

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Wofür ich dankbar bin

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Was ich gelernt habe

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Was blieb unterledigt

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Was hat mich beeindruckt 

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Wie kann es weitergehen? Entscheidungen und nächste Schritte

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Was blieb unterledigt

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Welche Bücher habe ich gelesen

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Meine Kraftquellen

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Was war sonst noch los?

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Meine Ziele für 2023

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Mein Motto

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Michaela Arlinghaus

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Bloggen – meine neue Leidenschaft

In diesem Blog findest du wöchentlich neue Themen aus meinem beruflichen Alltag.

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