Von trivial bis witzig – 105 Dinge über mich (Teil 1)

17 Apr 2024 | Persönliches über mich

105 Dinge über mich? Das schaffe ich nie, dachte ich anfangs. Doch dann hörte mein Schreibfluss gar nicht mehr auf. Witzig, erstaunlich, banal, alltäglich, besonders, zum Schmunzeln, anregend, gewöhnlich. Es ist alles dabei! Dinge, die dir bekannt sind oder die du noch nicht weißt, auch wenn du mich kennst. Kleine Geheimnisse, die ich nicht gern offen vor mir hertrage und Erinnerungen, an die ich gern zurückdenke. Dinge, die ich liebe, Eigenarten, die mich ausmachen und Dinge, die ich erlebt habe oder von denen ich träume. Ich zeige mich dir, offen, ehrlich, privat und persönlich.

Inspiriert von meiner geschätzten Bloggerkollegin Kerstin Salvador erzähle ich dir heute 105 Dinge von mir. Das mache ich in kleinen Blog-Häppchen. Teil 1 findest du in diesem Blogbeitrag.

#1. Ich bin absolute Naturliebhaberin; frische Knospen, der Anblick eines seltenen Vogels, der Duft eines Kuchenbaums bringen mich in Verzückung.

#2. Ich liebe Sonntagsausflüge, raus mit dem Rad oder im Winter zu Fuß, möglichst mit unbekannten Ecken in der Region.

#3. Ich reiste 10 Mal nach Portugal, immer nach Hortas do Tabual, meist mit Auto, wechselnder Besetzung, manchmal mit mir unbekannten Menschen.

#4. Die erste Fahrt unternahmen wir mit drei Frauen und fünf Kindern in einem umgebauten Krankenwagen und wohnten in einer neuen Villa ohne Strom und Wasser. Die absolut schönste Reise in meinem Leben.

#5. Ich habe fast immer kalte Füße, außer morgens; meine Wärmflasche ist meine liebste Begleiterin.

#6. Ich trinke morgens im Bett eine Tasse Kaffee und einen Becher heißes Wasser; dann erst beginnt mein Tag.

#7. Ich mag Stille um mich herum, Naturgeräusche ausgenommen.

#8. Ich brauche viel Schlaf und gehe oft schon um 22 Uhr zu Bett, bei weniger als 8 Stunden fühle ich mich unausgeschlafen.

#9. Ich mag keine lauten Geräusche wie Verkehr, Baulärm oder auch nur die Dauerbeschallung durch ein Radio.

#10. Das lautstarke Telefonieren von Menschen im Bus, beim Sport oder sonst wo empfinde ich als Belästigung.

#11. Und es stört mich sehr, wenn Menschen im Gespräch mit mir, ihr Handy nicht aus der Hand legen, gefühlt alle paar Sekunden aufs Display schauen oder sogar tippen.

#12. Ich laufe jeden Morgen meine meditative Runde, eine halbe Stunde, am Wochenende ist es eine Stunde.

#13. Ich bin Oma seit 2021.

#14. Meine Tochter wohnt mit ihrem Sohn im Schillerkitz von Neukölln, Berlin; wir sehen uns einmal im Quartal, manchmal für 4 Wochen.

#15. Ich liebe es spartanisch Urlaub zu machen; in diesem Jahr unternehme ich erstmals eine vierwöchige Radreise (ohne Motor) mit Zelt und Kochgeschirr.

#16. Ich bin auf meinem rechten Ohr taub, durch eine Mittelohrentzündung im Säuglingsalter; gemerkt habe ich das erst mit 14 Jahren.

#17. In der Grundschule stand auf meinen Zeugnissen, sie passt nicht auf und beteiligt sich nicht am Unterricht. Ich saß hinten links am Fenster und keiner bemerkte, dass ich nichts hörte.

#18. Beim Völkerball und Brennball wurde ich gern in die Mannschaften gewählt, dann aber als erste „abgeschmissen“, was mir den Glaubenssatz bescherte, ich kann keinen Sport. Durch meinen Hörschaden fehlte mir die Orientierung.

#19. Ich liebe Amrum; nach meiner Mutter-Kind-Kurz Ende der 90er Jahre suchte ich mir für ein halbes Jahr einen Job und meldete meine Tochter im Kindergarten an.

#20. Ich hatte als Teenager bei einem Festival einen Ordnerjob und ließ die mir unbekannte Musikband The Cure nichts aufs Gelände, weil sie sich nicht ausweisen konnten.

#21. Ich liebe frisch gewaschene Handtücher, vor allem, wenn sie bretthart sind.

#22. Ich weigere mich einen Trockner zu benutzen, auch wenn mein Mitbewohner ihn praktisch findet; Wäsche auf der Leine, draußen, das ist doch was Feines.

#23. Ich experimentiere gern mit ungewöhnlichen Zutaten, variiere Rezepte und kreiere neue Gerichte.

#24. Ich würde gern mal mindestens eine Nacht allein im Wald schlafen, traue mich nur (noch) nicht.

#25. Beim Kochen oder Backen halte ich mich nicht gern an Rezepte und sobald das erste Ergebnis gut war, variiere ich Zutaten.

#26. Ich liebe meinen Morgenbrei, warm, mit Obst, Jogurt und Nüssen.

#27. Ich tanze für mein Leben gern, das tue ich oft nach meiner Schreibtischarbeit.

#28. Ich engagiere mich seit 2014 im gemeinschaftlichen generationenübergreifenden Wohnprojekt Grüner Weiler.

#29. Im Moment bin auf der Warteliste für eine Wohnung; nach einer längeren Pause, in der ich mich eigentlich schon vom Projekt verabschiedet hatte, sind nun alle Wohnungen erstmal vergeben.

#30. Ich glaube zutiefst an Prozesse und Methoden, die in Gruppen und Gesellschaften für mehr Partizipation und Gleichberechtigung sorgen würden.

#31. Ich liebe den Geruch von Holz und Leim; das erinnert mich an meine Lehre als Schreinerin.

#32. Ich bin mit 17 Jahren ausgezogen in eine Wohnung mit Ölofen sowie Holz-Badeofen und Sitzbadewanne.

#33. Mein erstes Auto war ein Käfer, später liebte ich Kombis, in denen man schlafen konnte. Beruflich war es dann ein 1er BWM und seit 2016 bin ich (fast) autofrei.

#34. Ich bin seit 2005 selbstständig als Journalistin, Coach, Trainerin, Kommunikationsexpertin und PR-Fachfrau.


#35. Ich bin total genervt, wenn ich auf schlechten Service treffen, ob an der Kasse, im Café oder im Callcenter meiner Krankenkasse.

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2 Kommentare
  1. Kerstin Salvador

    So eine Liste ist sooo toll zum Kennenlernen und Andocken. 🤗 Es freut mich sehr, dass ich dich dazu inspirieren konnte.

    Ich entdecke eine ganze Reihe an Gemeinsamkeiten: auch ich habe immer kalte Füße, liebe es, meinen ersten Kaffee im Bett zu trinken, bin sehr lärmempfindlich, habe Probleme mit dem Hören (dank Hörgeräte geht es), liebe brettharte Handtücher und auch mein erstes Auto war ein VW Käfer Bj. 1965 (übernommen von meinem Opa).

    Würde dich noch immer schrecklich gerne mal auf einen Kaffee in Berlin treffen, liebe Michaela.

    Liebe Grüße
    Kerstin

    Antworten
    • Michaela

      Liebe Kerstin,
      ja, vielen Dank nochmal! Krass, so viele Gemeinsamkeiten, schon im ersten Teil. Es wird Zeit für einen Kaffee. Ich bin oft intensiv eingespannt in den Alltag von Tochter und Enkel. Das nächste Mal bin ich für wenige Tage im Juli dort und starte von da dann meine 4-wöchige Radreise. Vielleicht klappt es dann. Vielleicht mal auf Zoom in der Zwischenzeit? LG Michaela

      Antworten
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Michaela Arlinghaus
Bloggen – meine neue Leidenschaft

In diesem Blog findest du wöchentlich neue Themen aus meinem beruflichen Alltag.

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