12 von 12: Mein 12. Mai 2021

von | 14 Mai 2021 | 0 Kommentare

Den 12. eines Monats zu dokumentieren ist eine alte Bloggertradition, die ich hier aufleben lasse. Ich nehme dich mit hinter die Kulissen und zeige dir, wie ein ganz normaler Arbeitsalltag bei mir aussieht. Ich liest und siehst, was mich am Morgen trägt und für den Tag vorbereitet, wie ich in stressigen Zeiten den Tag strukturiere und wie ich für den nötigen Ausgleich sorge. Mit diesem Beitrag – 12 von 12: Mein 12. Mai 2021 – dokumentiere ich mit 12 Fotos einen Tag in meiner Selbstständigkeit.

Der Morgen beginnt mit viel Ruhe und Zeit für mich

12 von 12 beginnt um um 7 Uhr. Der Morgen ist für mich besonders wichtig. Manchmal, wenn mein Arbeitsalltag sehr voll ist und ich mich gestresst fühle, falle ich aus meiner Mitte. Ich vergesse meine Übungen oder sitze bereits mit meinem Frühstück am Laptop. Irgendwann bemerke ich es und steuere gegen. Ich brauche viel Zeit und Ruhe, mich auf den Tag einzustimmen. Kaffee und Zitronen-Ingwer-Wasser, Dehn- und Kräftigungsübungen, eine Meditation und mein Getreidebrei bilden am Morgen eine feste Gewohnheit, die mir lieb und teuer ist. Ab und an lege ich einen Intervallfastentag ein, so auch am Mittwoch. Meinen Morgenbrei gab es dann im Laufe des späten Vormittags.

 

Statue Göttin, Kerze, Blumen

Häufig beginne ich den Morgen, indem ich eine Kerze auf meinem “Altar” anzünde. Du siehst die Göttin Lakshami, die steht für die Fülle des Lebens. Aktuell liebe ich die gefüllten Tulpen.

Filterkaffee, Zitrone, Ingwer geschnitten

Eine Tasse selbstgebrühter Kaffee und ein Glas frisches und warmes Zitrone-Ingwer-Wasser, das brauche ich, um meinen Stoffwechsel in Gang zu bringen.

Frau auf Tisch zieht ihr Knie an

Seit Jahren kümmere ich mich morgens erstmal um meinen Körper. Übungen für Hüfte und Rücken. Bewegen. Kräftigen. Dehnen. Hier lege ich mich auf meinen Tisch und dehne meinen verkürzten Hüftbeuger.

Getreidebrei

Ich liebe meinen Getreidebrei am Morgen. Haferflocken und Leinsamen kurz aufkochen und quellen lassen und dazu Obst, Nüsse, Yoghurt. Am Mittwoch waren es diese Zutaten: Äpfel (die manchmal gern gerieben mit aufkochen lasse) Blaubeeren, Banane, Wallnüsse und eine Prise Zimt.

Strukturierte Arbeitsabläufe lassen mich konzentriert und effizient arbeiten

Je mehr Arbeit auf dem Tisch liegt, desto strukturierter plane ich die einzelnen Einheiten. Als Erstes schaue ich bereits vor meinen Übungen in die Messengers und beantworte die wichtigsten Fragen sofort; das sind in der Regel maximal 10 Minuten – länger mag ich mich vor dem Frühstück nicht damit befassen. Gegen 9 Uhr sitze ich am Schreibtisch, erstelle meine To-do-Liste für den Tag aus den Aufgaben, die in der Woche anstehen. Am Mittwoch waren das vor allem zwei größere Projekte – ein Schreibprojekt für einen neuen Kunden und ein Coaching mit einer Führungskraft aus der Verwaltung.

 

Laptop mit Papierunterlagen

Der Vormittag stand ganz im Zeichen der Recherche. Ein neuer Kunde möchte Texte für seine Internetseite. Im ersten Schritt versuche ich so viel Material und Infos zu sammeln, wie es geht. Daraus entwickeln sich dann die Fragen, die ich dem Kunden zusätzlich in einem Interview stelle, mit dem Ziel das Thema zu durchdringen.

Laptop mit Kamera und Ringlicht

Am Nachmittag hatte ich einen umfänglichen Coaching-Termin von 2,5 Stunden. Eigentlich zu lang, aber das Thema war komplex – es ging um die Vorbereitung eines kritischen Mitarbeitergesprächs. So ganz ohne Nervennahrung geht es manchmal nicht.

Kreative Pausen unterbrechen meinen Tag und sorgen für den nötigen Ausgleich

Mindestens seit Corona gehe ich jeden Tag eine Runde an die frische Luft. Es ist meist die gleiche Strecke, vorbei an den Feldern, der großen Eiche und durch den Park zurück. Ich liebe es, den Kopf frei zu bekommen, raus aus dem Gedankenkarusell. Das gelingt mir nicht immer. Manchmal brüte ich auch über eine Frage oder Entscheidung und erhoffe mir eine Antwort. In ganz besonderen Momenten kann ich einfach alle Sinne öffnen für den wunderbaren Kreislauf der Natur mit seinen verlässlichen Jahreszeiten. Ich gehe gern raus, wenn ich nicht mehr weiterkomme am Schreibtisch, wenn die Dinge zu lange dauern oder ich zu oft meckere. Eine Gong-App erinnert mich an kleinere Pausen. Aufstehen. Strecken. Bewegen. Mal in den Himmel schauen, in den Garten gehen, Wäsche aufhängen, ein Getränk holen oder ein kurzes Telefonat mit der Tochter – der Gong lässt mich aufstehen.

 

Fliederbusch

Die Natur mit allen Sinnen auf mich wirken lassen. Wenn mir das auf der kleinen Runde, die nicht ganz eine Stunde dauert, gelingt, bin ich sehr selig.

Kaffee kochen mit Vollautomaten

Am Tag freue ich mich immer auf einen frischen Kaffee aus dem Vollautomaten. Ein echter Luxus, den mein Partner mit in den Haushalt gebracht hat.

Blick in den Garten

Vor meinem Fenster brütet eine Amsel ganz rechts oben in der Clematis. Der Vater baut nicht am Nest, er passt immer auf und verscheucht jeden Feind, der sich in die Nähe wagt.

Wohlverdienter Feierabend mit kleiner Belohnung

Wenn ich von meinen Spaziergang erst am spätern Nachmittag zurückkomme, dann setze ich mich nochmal abschließend an den Schreibtisch: letzte Mails rausschicken, Timeline checken, an meinem Blog feilen, Ideen für meinen Newsletter spinnen, ein Thema recherchieren und die nächsten Tage in den Blick nehmen. Am Mittwoch war ich ehrlich intensiv damit beschäftigt, den Tag mit Fotomotiven zu dokumentieren. Das kostete mehr Zeit als ich dachte. Gegen 18 Uhr machte ich Feierabend, kümmerte mich um meine zweite Mahlzeit an diesem Intevallfastentag. Gegen 20 Uhr Nachrichten und ein Wochenend-Getränk (Donnerstag war Vatertag): Ein neu entdeckter Gin mit zitroniger Note.

 

Gemüse in der Pfanne

Ich liebe Gemüse, Gemüse, Gemüse. In jeder Variation. Gern experimentiere ich auch mit ganz neue Rezeptkreationen. Am Mittwoch schmorrte ich für meine 2. Mahlzeit am Intervallfastentag buntes Gemüse mit Bulgur und ein bisschen Käste in der Pfanne zusammen.

Gin und zwei Gläser

Gretchen – eine neue Gin-Entdeckung. Passt natürlich nicht zum Intervallfastentag. Ist mir aber auch egal. Ich hatte langes Wochenende und da freue ich mich auf ein cooles Getränk.

Mein Fazit

Judith Peters von Sympatexter hat uns in #thecontentsociety dazu motiviert, diese alte Bloggertradition mit #12von12 den 12. des Monats zu dokumentieren, aufleben zu lassen. Einerseits hat es Spaß gemacht. Aber ich kann mich nicht ganz davon befreien “schöne” Fotos zu machen und möglichst “tolle” Ereignisse zu zeigen. Ich fand es spannend teilzunehmen und lass es nun mal auf mich wirken. In der Community sind tolle Beiträge entstanden und es ist mal wieder was völlig neues.

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Michaela Arlinghaus

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Bloggen – meine neue Leidenschaft

In diesem Blog findest du wöchentlich neue Themen aus meinem beruflichen Alltag.

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